Lahmheitsuntersuchung beim Pferd

Im Gegensatz zu den Krankheiten der inneren Medizin zeigt sich meist (nicht immer) sehr offensichtlich: Mein Pferd ist lahm. 

Manchmal sind die Ursachen ganz offensichtlich (z.B. Schnittverletzungen) und manchmal sind die Ursachen nicht auf den ersten Blick ersichtlich, so dass gezielte Untersuchungen erforderlich sind um ihnen auf die Schliche zu kommen. Daher wird für Ihr Tier zunächst die gründliche Erhebung seiner Krankengeschichte wichtig sein, bevor es eingehend klinisch untersucht wird. Erst dann können diagnostischen Verfahren und Möglichkeiten sinnvoll zum Einsatz kommen. Die diagnostische Vorgehensweise ist somit sehr individuell und ist darauf ausgerichtet das eigentliche Problem zu erfassen.

Im Rahmen der Lahmheitsuntersuchung wird adspektorisch und palpatorisch zunächst geprüft, ob die Region der Ursache der Lahmheit eingrenzt werden kann. Das kann geschehen:

  • im Stand
  • in der Bewegung
  • mittels Beugeproben
  • mittels Hufzangenproben

In wieweit weiterführende Diagnostik notwendig ist, entscheiden dann Sie als Pferdebesitzer zusammen mit einem unserer behandelnden Tierärzte. Es können verschiedenen Verfahren zum Einsatz kommen. Sicher spielen

  • Röntgen
  • Ultraschall der distalen Gliedmaße

hier eine entscheidende Rolle.

Anschließend erarbeiten wir einen möglichen Therapieplan und setzen diesen gemeinsam mit Ihnen um.

Im Rahmen der Lahmheiten des Pferdes spielt bei uns der neueste Stand der Entwicklungen in der Pferdemedizin die entscheidende Rolle. 

  • Im Bereich der Sehnen und Bänder-Verletzungen der distalen Gliedmaße des Pferdes haben wir uns spezialisiert auf ultraschallgestütze Injektionen-intraartikulär, intratendiär. Diese Techniken haben den Vorteil einer hohen Gewebskonzentration an der zu behandelnden Stelle, bei gleichzeitig geringer Belastung des Gesamtorganismus. Hierbei arbeiten wir unter anderem mit modernen Therapeutika wie V-PET (Thrombozyten angereichertes Plasma). Hierzu finden Sie mehr Informationen unter http://www.tier-pet.de/studien-literatur.html
  • Die Behandlung der Hufrehe des Pferde wurde noch vor 5 Jahren gänzlich anders angegangen als heute.